Im Olymp der schönen Künste – München-Fahrt LK BK J1 (25./26.6.26)
Schon Tage vor der Abfahrt war die Vorfreude groß, denn wann gibt es schon einmal die Gelegenheit, zwei volle Tage alle Schülerinnen und Schüler des KOOP-Kurses näher kennenzulernen und sich mit (fast) nichts anderem als mit bedeutenden Kunstwerken der letzten Jahrhunderte auseinanderzusetzen.
Am Donnerstag, den 25. Juni, war es dann endlich soweit und wir konnten im ICE nach München düsen. Zwar fiel der reservierte Zug kurzfristig aus, aber egal: Die SuS waren spontan, und sitzend auf den gut klimatisierten Gängen der Ausweichverbindung ließ sich entspannt Instagram-Accounts in Ordnung bringen oder endlich mal in Ruhe mit dem Tablet „Plötzlich Meerjungfrau“ ansehen.
Kurz nach 10 Uhr ging es dann vom Münchner Hauptbahnhof zu Fuß zum Königsplatz mit seinen beeindruckenden klassizistischen Bauten und von dort direkt zur ehrwürdigen „Alten Pinakothek“. Am Vormittag betrachteten wir dort viele Werke berühmter Meister, von Giottos Abendmahl über Dürer und Rubens bis hin zu van Goghs Sonnenblumen und Monets Seerosen. Nach einer kurzen Mittagspause im schattigen Museumsviertel folgte dann die Kunst der Moderne und Gegenwart, mit Triptychen von Francis Bacon und Max Beckmann, Bildern von Neo Rauch, Georg Baselitz und zum Teil mysteriösen Kunstwerken, wie zum Beispiel den im Kreis angeordneten Stühlen an einer hohen Wand.
In jedem Fall gab es genug Gesprächsstoff, um sich anschließend etwas in Liegestühlen unter Bäumen auszutauschen (Schramm, Veeser) oder sich bei der Betrachtung der tollen Surfer an der „Eisbachwelle“ im Englischen Garten etwas gedanklich abzukühlen (SuS).
Nach dem Abendessen im Schwabinger Studentenlokal „Steinheil 16“ mit seinen legendären Schnitzeln ging es dann endlich zum Einchecken ins Hotel und anschließend pünktlich zum Anpfiff zum Public Viewing des WM-Länderspielsin die nächsten Biergärten.
Gut ausgeschlafen und nach reichhaltigem Frühstück im fast schon idyllisch gelegenen Hotel im Münchner Vorort Pasing starteten wir am Freitag zum Lenbachhaus.
In dem modernen Museum, beherbergt in den Räumen einer ehemaligen Künstlervilla aus dem 19. Jh., konnten wir die Kunst des „Blauen Reiters“ und deren leuchtend bunten Bilder in herrlich klimatisierten Räumen genießen.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und führte die meisten wieder in Richtung Englischer Garten oder Innenstadt.
Trotz der hohen Temperaturen am Bahnhof und einer beträchtlichen Verspätung unseres Zuges konnte unsere Rückfahrt am Abend fast schon planmäßig erfolgen.
Aufgrund der vielen Eindrücke und der hochsommerlichen Temperaturen ließen wir uns etwas erschöpft, aber auch irgendwie beseelt in die ICE-Sitze fallen und fuhren gut gelaunt ins Schwabenland zurück.
Abschließend bedanke ich mich bei allen, die dabei waren, für die große Motivation und die positive Grundstimmung trotz der hohen Temperaturen. Besonders freut es mich auch, dass sich die unterschiedlichen Gruppen von FSG und GSG plötzlich immer mehr vermischten und der Kurs somit noch weiter zusammengewachsen ist.
(Joachim Veeser)










