Auf nach Phantasien

Auf nach Phantasien

Am Donnerstag, den 18.12.25, machten sich die Klassen 6a und 6c des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Fellbach gemeinsam auf den Weg ins Schauspielhaus Stuttgart. Begleitet wurden sie von Frau Hiel, Frau Pannenbecker und Frau Greco. Auf dem Programm stand das berühmte Theaterstück „Die unendliche Geschichte“ nach Michael Ende – für viele Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes Erlebnis, denn für einige war es der allererste Theaterbesuch.

Schon bei der Ankunft begann der Ausflug außergewöhnlich: Für die Klassen war ein eigener, reservierter Empfangsbereich vorbereitet, in dem sie in Ruhe frühstücken konnten. In dieser besonderen Atmosphäre fühlte man sich fast ein wenig königlich – ein perfekter Start in einen besonderen Vormittag im Theater.

Das Programmheft stellte eine Frage, die den Kern des Ausflugs wunderbar traf: Was wäre unsere Wirklichkeit ohne einen Funken Phantasie? Und zugleich wurde deutlich, dass auch die Phantasie die Wirklichkeit braucht, um zu glänzen. Wer könnte diese Verbindung besser erzählen als Michael Ende mit seiner Unendlichen Geschichte? Einige Schülerinnen und Schüler kannten das Buch bereits, doch der Theaterbesuch öffnete noch einmal eine ganz andere Welt: Figuren, Orte und Gefühle wurden lebendig und ließen die Geschichte auf eine neue, intensive Weise erfahrbar werden. Gerade in einer Zeit, in der soziale Medien den Alltag vieler Kinder prägen, wurde im Theater spürbar, wie wertvoll andere Formen des Erzählens sind. Das Theater eröffnet Räume für gemeinsames Erleben, regt die Vorstellungskraft an und zeigt, dass sich Wirklichkeit oft erst durch Phantasie gestalten lässt.

Die Inszenierung im Schauspielhaus Stuttgart begeisterte das junge Publikum auf ganzer Linie. Ein besonderes Highlight war der Glücksdrache, der für Staunen und leuchtende Augen sorgte. Doch auch das außergewöhnliche Bühnenbild und die fantasievollen Kostüme – etwa der Rennschnecke, des Irrlichts oder der Riesenspinne Ygramul – zogen alle in ihren Bann. Ein absoluter Höhepunkt war die Darstellung der kindlichen Kaiserin, die dem Publikum zahlreiche „Oohs“ und „Woows“ entlockte.

Spannend war zudem die besondere Atmosphäre im Theater: Das gesamte Schauspielhaus war mit Schulklassen aus ganz unterschiedlichen Schulen gefüllt – ein Theater für das junge Publikum. Diese gemeinsame Erfahrung machte den Besuch noch eindrucksvoller und lebendiger.

Eines wurde an diesem Vormittag besonders deutlich: Nur gemeinsam und mit viel Phantasie lässt sich die Bedrohung Phantasiens abwenden. Und wenn man dabei sogar einem Glücksdrachen begegnet, scheint das Glück zum Greifen nah. Der Theaterbesuch war somit ein gelungener Start in die Weihnachtsferien, der den Kindern hoffentlich lange in Erinnerung bleibt – und vielleicht sogar den einen oder anderen neuen Theaterfan hervorgebracht hat.

(Stefanie Hiel und Lisa Greco)

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